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©2014 – 2017 kwasibanane | letztes update: 30. 10. 2017

Aktuelles

IMPRESION UNO + TRIPLE

Fernanda Piamonti + Thomas Dahl

Freitag, 3. November 2017, 18 Uhr

Vernissage impresión triple
Wort-Bild-Installation Caras mit Autor Thomas Dahl nur angemeldet, VVK 10 €

Seit August arbeitet Piamonti an ihrer neuen Porträt-Serie "El Grito". Im November können wir auf eine exklusive Auswahl der Serie zugreifen. Daher wird es zur „impresion triple“ eine komplette Umhängung geben, um erstmalig in Europa Arbeiten aus Piamontis neuer Serie zu präsentieren. Aus diesem Anlass findet diese Vernissage in einem ganz be-sonderen Rahmen statt.

Die Wort-Bild-Installation "Caras-Gesichter" als Gemeinschaftsprojekt mit dem Autor Thomas Dahl vereint Augenblicke, Sehnsüchte, Ängste, Eskapismus und die Idee von Freiheit in malerischen wie lyrischen sowie erzählenden Kompositionen.

Freitag, 13. Oktober 2017, 18 Uhr

Vernissage impresión uno

Während die argentinische Künstlerin Fernanda Piamonti gerade in North Carolina mit Teer und Gabel an neuen Motiven arbeitet, zeigt die Galerie Rolf Hartung in Kooperation mit Landmann-31 ab 13.10.2017 in Köln eine Auswahl Piamontis Werkreihe "Impresiones de Colonia" sowie ganz neue Arbeiten.

In ihren Werken verwendet Piamonti nicht nur ungewöhnliche Materialien wie Teer, Petroleum und Dachpappe, sondern entwickelt ihre Bilder durch Abtragen der Beschichtungen mittels CDs, Gabeln, Stahlschwämmen. Dadurch entstehenden Abstrak-tionen, die mit dem Betrachter spielen und diesen in Bewegung bringen, den nahezu fotografischen Realismus zu entdecken, je weiter der Betrachter sich wieder vom Werk entfernt.

Nach internationalen Ausstellungen in USA, Süd-amerika, Spanien und Taiwan stellt die argentinische Künstlerin seit 2013 auch in Deutschland regelmäßig ihre Arbeiten aus.

Wir würdigen die Entwicklung ihrer monochromen, ausdrucksstarken Arbeiten, die ihre besondere Dramaturgie mit einem neuen Konzept von zwei direkt aufeinanderfolgenden Impressionen entfaltet:

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten zur Wort-Bild-Installation, können wir nicht allen eine Teilnahme ermöglichen. Daher bitten wir um Anmeldung für die Vernissage „impresion triple“ am 03.11.2017 via Email .

FERNANDA PIAMONTI Geboren 1973 in der argentinischen Stadt La Plata, südlich von Buenos Aires begann Fernanda Piamonti ihre Kunstausbildung an der Schule für Bildende Künste "Francisco De Santo” in La Plata. Sie vertiefte ihre Ausbildung an der Nationalen Universität in La Plata (UNLP) und erhielt diverse Stipendien und Auszeichnungen. Seit 1993 werden ihre Arbeiten national und international ausgestellt. www.fernandapiamonti.com

THOMAS DAHL Geboren 1970 in Köln, studierte Thomas Dahl Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Germanistik sowie Philosophie an der Universität zu Köln und arbeitet seit 2004 hauptberuflich als Freier Journalist und Autor. Jenseits von allem bewegt und konfrontiert Dahl mit Lyrik und Prosa. Als Leitmotiv in seinen Werken dienen die persönlichen Maximen der Angst. www.wortall.wordpress.com

Dauer der Ausstellung:
13.10. – 29.11.2017

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 15 – 19 Uhr
und nach Absprache – 0176 70358640



Das war 2017

People and Poses

by C. Knak Tschaikowskaja

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Freitag, 8. September 2017, 19 Uhr

Performance und Ausstellungseröffnung

Angelehnt ist die Ausstellung an die Performance Denkmal an die See, die am 03.09.2017 von 12 – 15 Uhr am Kölner Dom zu sehen sein und zu Beginn der Ausstellungseröffnung in der Galerie erneut gezeigt wird. Die Performer werden den über die See geflüchteten Menschen nachfühlen und dies nach aussen kundgeben.

»Man sieht Personen von Zeit und Raum, deren Körper eine bestimmte Position in den Koordinaten einnehmen. Ein Lebenslauf gibt sowohl der Person als auch dem Körper in einem bestimmten Moment eine bestimmte körperliche Pose vor. Es entsteht eine Situation, in die das Leben die Person versetzt. Eine Lebenssituation. Sie spiegelt sich in der körperlichen Haltung wider. Es kann eine prekäre Lebenssituation entstehen, der sich der menschliche Körper zu fügen hat. Die prekäre Situation wird durch die Pose verkörpert.«
C. Knak Tschaikowskaja

Diese prekären Situationen greift die Künstlerin ebenfalls in ihrer Malerei auf und baut beeindruckend die Brücke zu Lebenssituationen in unserer Ziivilisation.

People and Poses. Ich freue mich C. Knak Tschaikowskaja nach der erfolgreichen Performance no Charta, no Syria, im März 2017, erneut in meiner Galerie begrüßen zu dürfen.

Dauer der Ausstellung:
bis 26. 9. 2017

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 15 – 19 Uhr
und nach Absprache – 0176 70358640


Erinnerung an die Zukunft

Ausstellung des Kölner Künstlerehepaares Gerhard und Anna-Maria Kuth

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Freitag, 14. July 2017, 19 Uhr

Gerhard Kuth war Mitglied in der Kölner Widerstandsgruppe Klettenberg und war deshalb 3 x inhaftiert. Im KZ ist er schwer erkrankt und hat trotzdem mit Unterstützung seiner ebenfalls kranken Ehefrau bis zu seinem Tod weiter gemalt und als Grafiker gearbeitet, Leider ist jetzt auch seine Ehefrau Anna- Maria Kuth verstorben. Ich hatte mit ihr zusammen am 22.5.2016 eine sehr beeindruckende Ausstellung ihres Mannes in meiner Galerie unter dem Thema: Erinnerung an die Zukunft vorgestellt. Sie war eine sehr beeindruckende Künstlerin und wir hatten noch regen Kontakt miteinander gehabt. Beide hatten in ihrem ganzen Leben nie die Gelegenheit gehabt einmal gemeinsam auszustellen. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen sie mit dieser gemeinsamen Ausstellung noch einmal zu würdigen.


DAS SELFIE-PROJEKT

Gruppenausstellung Künstlernetzwerk crossart international

Beteiligte Künstler: matoon, Torsten Wolber, LEONI A. Jäkel, Bina Placzek-Theisen, Ebba Jahn, Peter Mück, Karin Mühlwitz (kamú), Sylvia Reuße, Sylvia Dölz, Petra Nettesheim, Manfred Fürth, Gitti Richardson, Chris Schulz, Hans Kohl, Alexis Derchain, Sven Teuber, Gabriele Müller, Jochen Höwel

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Freitag, 5. Mai 2017, 19 Uhr

„Eine Studie von Facebook-Nutzern aus dem Jahr 2013 ergab, dass das häufige Posten von Selfies mit schwacher sozialer Unterstützung korreliere und dass diejenigen, die oft Fotos von sich selbst hochladen, ein Risiko eingingen, ihre realen Beziehungen zu beschädigen. Einige Nutzer wählen absichtlich lustige oder unattraktive Bilder von sich selbst, um ihren Humor zu demonstrieren oder aber auch als Reaktion auf den wahrgenommenen Narzissmus und die Sexualisierung von typischen Selfies. Viele Selfies sollen ein schmeichelhaftes Bild der Person abgeben, so wie sie von den anderen gesehen werden will. Zugleich haben Selfies auch eine Funktion der Selbstvergewisserung. Vielen Fotografen, die Selfies anfertigen, liegt daran, ein authentisches Bild von sich selbst zu bekommen und es anderen zu vermitteln.“ (Quelle Wikipedia)

Dieses Ausstellungsprojekt schlägt im Puls der Zeit. Doch wir nehmen die heutige Definition des SELFIES nur als Ausgangspunkt dieses spannenden Projektes. Wir stellen uns als Person in den Mittelpunkt der Show. Ob skurril, komisch, schräg, schön, hässlich, traurig, ernst, – alle Facetten unseres Menschseins wollen wir zeigen. Sowohl in den klassischen Disziplinen wie Malerei, Skulptur, Objektkunst, Fotografie wie auch in neueren Kunstrichtungen der Street-Art, Urban-Art oder Video-Art: Ausgangspunkt sind immer wir selbst als Schöpfer unserer Werke. Was nachher dabei herauskommt, kann genauso vielfältig sein, wie wir als Menschen ebenso unterschiedlich sind. Dabei sind natürlich auch kritische und allgemeine Statements zum Selfie-Massen-Phänomen gerne gesehen. Aber eben nicht nur! Wie wir uns als Schöpfer in unserem Werk zeigen ist völlig freigestellt! Ob wir nur unseren Kern, unsere Essenz zeigen, ob wir und selbst abstrahieren, ob wir uns selbst als lebendiges Kunstwerk auf die Vernissage begeben (etwa wie das bekannte Paradiesvogelpaar Eva und Adele) oder ob wir ein klassisches Selbstportrait gestalten – wir lassen unserer Phantasie freien Lauf!

Es werden zudem noch Arbeiten von weiteren Künstlern in einem Präsentationsordner gezeigt.

Live-Polaroid-Painting-Aktion während der Vernissage von André Böxkes ( www.b-common.de)

Veranstaltungsflyer (pdf)


Wir eröffnen einen neuen Bereich der Skulpturen mit Schwerpunkt aus dem Material Beton ("BETONGALERIE") mit einer

Ausstellung von BEATE HALTERN

Skulpturen und Malerei aus Beton

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Freitag, 7. April 2017, 19 Uhr

Dieses neue / alte Material kann mittlerweile durch die langjährige Entwicklungsarbeit des Ingenieur und Tüftlers Sven Backstein vom Betoncafé geschnitzt, gegossen, modeliert und gefärbt werden und eröffnet so eine neue Welt der Skulpturen, Malerei, Möbel und vieles mehr. Im Gegensatz zu Ton muss es weder lasiert noch gebrannt werden und ist für Innen- und Außenbereich ideal. Die Oberflächen können gewachst, geölt, gestrichen oder anders kreativ verändert werden.

Rolf Hartung ist selber Maler und Bildhauer, arbeitet im Beton-Cafè-Team und leitet Kurse, die neu im BETONGALERIE und BETONCAFÈ Rolf Hartung angeboten werden. Weitere interessante Kurse, ebenfalls von Beate Haltern:

www.betoncafe.com

Kontakt:
KUNSTWERKSTATT. Beate Haltern
Dudweilerstraße 16b
66386 St. Ingbert
06894 9491924
werkstatt@wk46.de
www.kunstwerkstatt-st-ingbert.de


Performance, Raumgestaltung und Videoclip zur Domplatzversammlung

NO CHARTA NO SYRIA

  • no charta no syria

Freitag, 10. März 2017, 19 Uhr

Am 29.12.2016 organisierte die Künstlerin Chavalet Monde in Köln eine Aufsehen erregende Versammlung zum Krieg in Syrien.

Es wurde mit künstlerischen Darstellungsformen die fehlende Rechtsanwendung der UN-Charta übermittelt. Den Besuchern auf der Domplattform wurde ein Konstrukt bestehend aus tausenden Rechtsdokumenten in Form des syrischen Staates präsentiert mit dem Namen „NO CHARTA NO SYRIA“. Es stand den Besuchern frei darauf zu reagieren. Nach und nach zerfiel dieses Gebilde, den menschlichen und umweltlichen Einflüssen ausgesetzt.

Es ist unglaublich.

Nach fünf Jahren Krieg in Syrien, der den Tod von bis zu 400.000 Menschen und die Flucht von sieben Millionen Syrern einforderte, ist, - durch die fehlende Rechtsanwendung der UN-Charta-, die Friedensstiftung in Syrien keine Angelegenheit der internationalen Gemeinschaft!

Thema der Ausstellungseröffnung wird, über den politischen und rechtlichen Rahmen des andauernden Syrienkrieges hinaus, die Auseinandersetzung mit dem Gefühl sein, wie die unveränderliche Situation des Krieges auf die eigene Person übergreift – qua Performance und Raumgestaltung. Recht, Unrecht und Mechanismen des Krieges werden mit allen künstlerischen Darstellungsformen in einen Kontext gesetzt. Im Gegenzug zu einem Rechtstext an sich besitzt die Kunst das Potenzial, dem Menschen Zugang zu juristischen und politischen Themen durch ein Mittel, das dem Menschen am nächsten ist, die Kunst, zu ermöglichen.



Das war 2016

100 Jahre Dada oder die heutige Sicht darauf

Freitag, 4. November 2016, 19 Uhr

Experimentelle Offenbarung
Wir werden unsere experimentelle Offenbarung in einer Gemeinschafsausstellung der besonnderen Art präsentieren. dada NAU (dada jetzt) greift die erschütterte Inspiration der Dada-Bewegung vor 100 Jahren auf, – zerstört sie und baut sie neu auf. Genauso werden Sie die Vernissage erleben. Das Konzept von Rolf Hartung (Galerist) und Peter Mück (crossart international) mit deren Künstlern war: Das Experiment einer gemeinsamen Rauminstallation nach einem monatelangen, gemeinsamen künstlerischen Prozeß zu Dada. dada NAU = dada jetzt. es ist keine Kopie. es ist jetzt. es ist was es ist. keine existentielle Not, die Kriege weit weg........ das Rülpsen ist laut und trotzdem.........

dada - SPAM = nach der realen Zerstörung einiger Werke gestaltet sich während der Vernissage zeremoniell und real etwas Neues (Phoenix aus der Asche).

Dauer der Ausstellung:
04.11.2016 – 02.02.2017

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 15 - 19 Uhr
und nach Abspruche – 0176 70358640

Und bei der Finissage am 02.02.2016 um 19 Uhr wird die Asche des Zerstörten, – oder lautlos Vergangenen –, im Rhein den Lauf der Zeit übergeben.

Folgende Künstler und Künstlerinnen haben diese Gemeinschaftsausstellung mit ihren Arbeiten möglich gemacht: Peter Mück, Rolf Hartung, Nico Bergmann, Regine Ermert, Manfred Fürth, Barbara Hein-Dadfar, Eleonore Hieber, Jochen Höwel, Leoni (Angelika Jäkel), Hans Kohl, Laap Kwalsky, Helga Langhage, Kamue (Karin Mühlwitz) , Donata Reinhard.

In Gedenken an einen vor kurzen verstorbenen lieben Freund und genialen Künstler, Edward Naujok, werden ebenfalls zwei Dada-Arbeiten von ihm ausgestellt.

Offenbarungsplakat (pdf)


Künstlerisch-literarischer Dialog mit dem Kölner Bildhauer Jochen Höwel
und der in Spanien lebenden Schriftstellerin Anja von der Haar

ACTIO / REACTIO

Freitag, 22. Juli 2016, 19 Uhr

Vernissage

Dauer der Ausstellung:
22.07. – 02.09.2016

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 15 - 19 Uhr
und nach Abspruche – 0176 70358640

Ein Dialog, in dem erst der Eine formt und die Andere inspiriert dazu schreibt und dann widerum gibt sie mit ihren Zeilen den Impuls und er antwortet im Objekt. Ein hochsensibler Dialog über 1500 km Entfernung. Lassen sie sich überraschen was daraus entsteht...

Ausstellungsplakat (pdf)


Ausstellung von Angelika Oedingen

Urbane Skizzen

Freitag, 3. Juni 2016, 19 Uhr

Vernissage

Dauer der Ausstellung:
04.06. – 15.07.2016

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 15 - 19 Uhr
und nach Abspruche – 0176 70358610

URBANE SKIZZEN - von ANGELIKA OEDINGEN - spiegeln ganz persönliche vor allem frühe Erinnerungen der Künstlerin an ihre Heimatstadt Köln, an spezielle Orte und Erlebnisse in dieser Stadt wider. Es ist ein Kaleidoskop, das sie zu einer stark emotional aufgeladenen Folge von Momentaufnahmen verdichtet hat. Es sind fragile Spuren ihres Selbsterlebens in dieser Stadt. Die Realität des Ortes Köln gewinnt gerade durch den extrem subjektiven, erinnernden Blick der Malerin eine Authentizität jenseits aller anheimenlnden Postkartenidyllen..

Ausstellungsflyer (pdf)


100 Jahre DADA

Anläßlich 100 Jahre DADA werden in diesem Jahr in der Galerie in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen und Ausstellungen zu dem Thema stattfinden.

Aus den historischen und gesellschaftlichen Hintergründen und damit Auslöser für diese Antikunst (der Erste industriell geführte Weltkrieg, Infragestellung aller gesellschaftlichen Werte und Machtverhältnisse und damit auch der Kunst schlechthin, etc.) entstand DADA als Bewegung und nicht als Kunst. Und trotzdem hat DADA unter der Klammer der gemeinsamen Ablehnung einzigartig alle Ausdrucksformen der Kunst zu einem Kanon zusammengebracht.

Wie aktuell ist DADA heute?
Als Antibewegung gegen die Kriegsgefahr und gesellschaftlichen Verhältnisse heute?

In der ersten Veranstaltung ( DADA und Wort ), wird es eine hervorragende Bezugnahme auf die Geschichte in Form einer Lesung geben und gleichzeitig in Form einer Bilder- und Objektausstellung (skripturale Schrift) die Brücke zur Komplexität der heutigen (Anti)haltung schlagen. Wie schon bei der letztjährigen Veranstaltungsreihe Erinnerung an die Zukunft werden die nächsten Veranstaltungen aus den Erfahrungen, Anregungen und Aktivitäten der vorherigen entstehen. Ziel ist es auch einen Katalog über diesen gemeinsamen künstlerischen Prozeß zum Ende des Jahres herauszubringen. Zur Mitwirkung lade ich Jede und Jeden herzlich ein.


Über das Leben der Kölner DADA-Künstlerin Angelika Hoerle

Buchneuvorstellung von Ute Bales

DADA und Wort

Kunstausstellungseröffnung in Bild und Objekt von dem Kölner Künstler Helmut Brandt

 

Freitag, 4. März 2016, 19 Uhr

Buchneuvorstellung der Geschichte der verstorbenen Kölner DADA-Künstlerin Angelika Hoerle, eine der wenigen DADA-Künstlerinnen, der auch schon im Ludwig Museum mit einer Ausstellung über ihr dramatisches, kurzes Leben gedacht wurde. Es liest die erfolgreiche Freiburger Autorin Ute Bales.

Der Kölner Künstler Helmut Brandt überzieht die Leinwand mit handgeschriebenen a-semantischen Texten im Sinne einer écriture automatique, die an DADA und die Surrealisten anknüpft. Wie archäologische Schichten überlagern sich die Schriftgewebe und sollen gerade in Zeiten von NSA und weltweiter Datenkontrolle daran errinnern, dass es immer eine »Wahrheit hinter der Wahrheit« (Gabriél Garcia-Marquez) gibt.

Ausstellungsdauer bis zum 7. April 2016

Ausstellungsflyer (pdf)



Das war 2015

VORWÄRTS BIS JETZT

Dascha Verne stellt nach 10 Jahren Ausstellungspause ihre neuesten Werke vor

Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr

Vernissage

»Dascha Verne lässt ihre Bilder sprechen; und wie expressiv, dynamisch, kraftvoll, auch provokativ und zuweilen chaotisch. Es ist eine dem Risiko verpflichtete Malerei aus zumeist informellen Abstraktionen – collagiert mit Ausrissen aus den medialen Blätterwäldern ... hat sie zu dramatisch wirkenden Bildweiten gefunden, an denen sie jetzt bereits viereinhalb Jahrzehnte mit wachsender Vitalität arbeitet.«.
Walter Vitt.

Ausstellungsdauer bis zum 7. Dezember 2015

Ausstellungsflyer (pdf)


MONIKA VON STARCK

Ölgemälde und Zeichnungen

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 19 Uhr

Vernissage


ROCK 'N' ROLL POLITICS

Scrachings von Peter Mück

Samstag, 17. Oktober 2015, 19 Uhr

Jubiläumsfeier und Vernissage

Der Kölner Künstler Peter Mück ist Bauzeichner, betreibt die Internetgalerie crossart. Er organisiert Ausstellungen an verschiedenen interessanten Orten. In schrillen Farben auf transparenten Acrylplatten wirken die Arbeiten räumlich. Die Street Art ähnlichen Darstellungen drücken oft eine ganze Szenerie aus, die mit Witz und Treffsicherheit faszinieren. Das scharf gezeichnete und durch die transparente Acrylplatte fast überzeichnete Objekt bekommt durch feinste Schraffuren eine ganz eigene Textur, die aus der Materialwahl kaum zuzuordnen ist. Der erste Eindruck ist schrill und einfach, die Wirkung aber vielfältig und hintergründig.

Die Jazzmusikerin Vanessa Vieto wird uns mit ihrer fantastischen Simme mit Keybord begleiten und auch auch einzelne Bilder von Peter Mück musikalisch interpretieren.

Ausstellungsdauer bis zum 10. November 2015

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SCHERE LICHT PAPIER

Fotografien von Lena Hinckel

Freitag, 24. Juli 2015, 19 Uhr

Begrüßung: Rolf Hartung
Einführung: Hanna Heinrich,
Philosophin und Kunstwissenschaftlerin

Die Künstlerin wird während der Vernissage anwesend sein und steht für Rückfragen zu Ihren Werken zu Verfügung.

Das Werk Lena Hinckels bezieht sich auf die illusionistische Darstellung und ihre Verbindung zum fotografischen Medium als vermeintlich Realität abbildend. Sie nutzt die fotografische Eigenschaft der präzisen Wiedergabe der Wirklichkeit und lässt ein Bild entstehen, das zwischen hochauflösender Fotografie und malerischer oder grafischer Ästhetik changiert.Der imaginäre Raum löst Irritationen beim Betrachter aus und dessen Sehgewohnheit wird in Frage gestellt.

Lena Hinckel, geboren 1984, studierte von 2005 bis 2012 Fotografie am Arts Institute Bournemouth und an der Folkwang Universität der Künste Essen. Ihre Werke präsentierte Sie bereits in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Aktuell lebt und arbeitet sie in Düsseldorf.

Nähere Informationen zu ihrem Schaffen und ihren Ausstellungen finden Sie unter: www.lenahinckel.de

Ausstellungsdauer bis zum 30. August 2015

Ausstellungsflyer (pdf)


ERINNERUNG AN DIE ZUKUNFT

Mit der Veranstaltungsreihe Erinnerung an die Zukuznft werden wir mit Bildern, Lesungen und Skulpturen in Erinnerung die Zeit während des Nationalsozialismus in all ihren Facetten darstellen. Diese Veranstaltungen werden in unregelmäßigen Abständen bis Ende des Jahres stattfinden. Die ersten Veranstaltungen sind den unbekannten Kölner Künstlern gewidmet.

GERD KUTH: Ölbilder, Zeichnungen, Drucke 1940–1993
ANNA MARIA KUTH: Acrylarbeiten

Kölner Künstler zwischen Überleben und Widerstand

Freitag, 22. Mai 2015, 19 Uhr

Eröffnung: Lesung Dr. Reiner Zorn aus Tagebuch und Roman des Vaters Jakob Zorn, Mitglied der Widerstandsgruppe Klettenberg.

Ausstellungsdauer bis zum 10. Juni 2015

Ausstellungsflyer (pdf)


ERINNERUNG AN DIE ZUKUNFT

MARGARETE von VACANO: Aquarelle und Fotografien 1935–1936
HANS ALFRED ZEPTER: Arbeiten 1930–1944

Kölner Künstler zwischen Überleben und Widerstand

Donnerstag, 7. Mai 2015, 19 Uhr

Eröffnung: Einführung Michael Cornelius Zepter, Gesprächsleitung Rolf Hartung

Ausstellungsdauer bis zum 21. Mai 2015

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Pavel Miguel – Ich kann in jedem Meer schwimmen

Skulpturen und Bilder und Performance mit Motorsäge

Freitag, 20. März 2015, 19 Uhr

Vernissage: Begrüßung: Anette Chao Garcia Leiterin des kubanischen Konulats Bonn

Künstlerische Betrachtung von Pedro Gallegos

Musik: Liedermacher Daniel Rodriguez

Ausstellungsdauer bis zum 5. Mai 2015


Ungebeugt durch die Haft – Endlich Frei

Antonio Guerrero: Bilder aus dem Gefängnis in den USA

Samstag, 7. 3. 2015, 18.00 Uhr

Vernissage im Beisein von Anette Chao García, Leiterin der Außenstelle der Botschaft der Republik Kuba

Künstlerisches Begleitprogramm: Daniel Rodríguez, Liedermacher aus Argentinien, Vertonte Gedichte von Antonio Guerrero | Mischi Steinbrück, Schauspielerin und Kabarettistin, Rezitation

Antonio Guerrero ist ein Künstler, der in den letzten Jahren mit Gedichten und Bildern ins Licht der Öffentlichkeit getreten ist. Er hatte schon Ausstellungen in USA, Australien, Neuseeland, China, Belgien, Deutschland – und selbstverständlich auch in Kuba. In diesem Licht stand er schon zuvor als politischer Gefangener. Er war einer der »5«, kubanischer Patrioten, die in Miami antikubanische Anschläge ermitteln und verhindern sollten und die dann über 16 Jahre in den USA in Haft waren. Jetzt sind alle wieder frei.

Ausstellungsdauer bis zum 18. März. 2015

Ausstellungsflyer (pdf)
Ausstellungsplakat (pdf)



Das war 2014

Eine neue Galerie – ein neuer Impuls

Galerieeröffnungsfeier und erste Ausstellungseröffnung mit Ariane Wohner

Freitag, 7. 11. 2014, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer bis zum 4. 1. 2015

Finisage mit Künstlerin: Sonntag, 4. 1. 2015, 19 Uhr